Botox bei Migräne in Frankfurt

Botox bei Migräne in Frankfurt

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Botoxbehandlung bei Migräne in der Praxisklinik Dr. Radu in Frankfurt

Als Migräne werden bestimmte, anfallsweise auftretende Kopfschmerzen bezeichnet. Die Schmerzen können durch Bewegung und Aktivität verstärkt werden Werden die Betroffenen von einer Migräne-Attacke heimgesucht, wird innerhalb von wenigen Minuten eine Art Schmerzgewitter im Kopf ausgelöst. Gelindert werden die Symptome meist nur durch viel Ruhe und einem abgedunkeltem Raum oder speziellen Schmerzmitteln. Eine Migräne wird oft begleitet von Übelkeit, Appetitlosigkeit und Licht- und Lärmempfindlichkeit. Etwa 15% der Bevölkerung leidet unter Migräne, Frauen jedoch drei bis vier mal häufige als Männer. Zu den häufigsten Ursachen für einen Migräne-Anfall zählen Stress, Schlafmangel, hormonelle Schwankungen oder eine bestimmte Ernährungsweise. Jedoch kann eine genaue Ursache für die auftretende Migräne nicht geklärt werden: Wissenschaftler sind unsicher, ob die Ursache für die Migräne gefässbedingt ist, eine neurogene Entzündung oder einer Übererregbarkeit der Hirnrinde. Auch genetische Komponenten können nicht ausgeschlossen werden. Klar ist: Die Migräne ist keine Folgeerkrankung. Sie gilt als primäre Kopfschmerzerkrankung. Durch die Behandlung mit Botox kann eine signifikante Verbesserung bei Patienten hervorgerufen werden, die an einer chronischen Migräne leiden. Seit 2011 ist Botox für die Behandlung von chronischer Migräne in Deutschland zugelassen.

Chronische Migräne

Als chronische Migräne bezeichnet man Kopfschmerzen, die an mindestens 15 Tagen im Monat für drei Monate auftreten, davon mindestens 8 Tage Migräne-Kopfschmerzen. Die chronische Migräne ist als eigenständige Kopfschmerzform anerkannt. In Deutschland von der chronischen Migräne betroffen sind circa 1,5 Millionen Menschen. Menschen, die sehr häufig unter Kopfschmerzen und Migräne leiden, fällt es schwer, sich in einen normalen Alltag einzugliedern.
Oft haben Betroffene Schuldgefühle, da sie durch ihre Schmerzen nicht auf der Arbeit erscheinen, am sozialen Leben teilhaben oder sich um ihre Familie und Freunde kümmern können. Sie fühlen sich immer ein wenig „außen vor“, Betroffene bezeichnen die Tage, an denen sie an chronischer Migräne leiden, als „verlorene Tage“. Häufig begleitet die chronische Migräne nach einiger Zeit auch eine Depression.

Um Migräne zu behandeln werden oft Medikamente eingesetzt, die jedoch auch oft mit Nebenwirkungen einhergehen, die die Medikamente als Dauerlösung für die chronische Migräne ausschliessen. Als nicht-medikamentöse Migränebehandlung gelten Sport, psychologische Behandlungen, Entspannung, Akupunktur und Neurostimulation.

Wichtige Informationen zur Behandlung von Migräne mit Botox auf einen Blick

OP-Dauer: 0,2-0,3 Stunden
Narkose: lokale Anästhesie
Klinikaufenthalt: ambulant
Nachbehandlung: keine Nachbehandlung notwendig
Arbeits-/Gesellschaftsfähigkeit: sofort

Die Botoxbehandlung

Botox, also Botulinumtoxin wird von dem Bakterienstamm Clostridium Botulinum gewonnen. Seit mehr als 20 Jahren wird Botox als Wirkstoff stark verdünnt verabreicht.

Seit mehreren Jahren kann die Migräne, die viele Menschen plagt, mittels einer Botoxbehandlung gelindert werden. Bei Patienten mit chronischer Migräne sorgte die Behandlung durch Botox zu einer erheblichen Verbesserung des Zustands.

Als Patienten, die an chronischer Migräne litten, sich mit Botox ihre Falten behandeln liessen, fiel auf, dass auch die Migräne verschwand oder sich besserte. Dadurch wurde die Behandlung von Migräne durch Botox genauer untersucht. Hierzu gibt es zwei große Studien, die die Wirksamkeit dieser Behandlung belegen.

Es ist jedoch anzumerken, dass die Migräne-Attacken dadurch nicht völlig verhindert werden können. Die Behandlung lindert lediglich die Symptome. Weiterhin kann das Geflecht aus Nerven und Muskeln nicht dauerhaft verändert werden: Wie bei der Faltenbehandlung durch Botox wird der Wirkstoff vom Körper abgebaut, so dass die Wirkung des Botox bei Migräne nach zwei bis vier Monaten nach und sollte dann wiederholt werden. Die Botoxbehandlung gilt nur als zusätzliche Komponente eines gesamten Konzepts, bestehend aus:

  • einem regelmäßigen Tag-Nacht Rhythmus
  • gesunde, ausgewogene Ernährung
  • Pausen im Alltag, Entspannungstraining
  • Vermeidung von Stress
  • Ansprüche an sich selbst zurücknehmen
  • dazu die Akut-Therapie bei Migräne-Attacken

In einer Studie litten die Patienten nach der Botox-Injektion deutlich seltener an Migräne Attacken, in vielen Fällen wurde die Häufigkeit der Attacken um sogar 50 Prozent reduziert. Die Behandlung von Migräne durch Botox kann eine langfristig wirksame Behandlungsmöglichkeit für chronische Migräne sein.

Von der Behandlung einer „normalen“ Migräne, die nicht chronisch ist, durch Botox ist abzusehen. Die Wirkung des Botox bei dieser Form der Migräne ist bislang wissenschaftlich nicht nachweisbar: Außerdem ist der Aufwand der Botoxbehandlung bei episodisch auftretender Migräne zu groß.

Ablauf der Migränebehandlung

Botulinumtoxin ist ein natürliches Eiweiß, dass die Übertragung von Nervenimpulsen zum Muskel hemmt, so dass der Muskel sich entspannt. Insgesamt gibt es bei der Migränebehandlung durch Botox 31 Punkte an Stirn, Schläfe, Nacken und Schultern, an denen das Botox gespritzt werden kann, um die Migräneschmerzen zu lindern. Der behandelnde Arzt ermittelt im individuellen Beratungsgespräch die Schmerzpunkte der Migräne, um dort Botox zu injizieren. Die Botoxbehandlung entspannt die übermäßige Empfindlichkeit und schützt das Nervensystem. Durch eine gezielte Injektion werden die betroffenen Muskeln angesprochen. Bei den meisten Patienten befinden sich die Schmerzpunkte der chronischen Migräne meist:

  • an der Nase
  • an bestimmten Punkten der Schläfe
  • am oberen Teil des Nackens
  • am Augenbrauenbogen

Botoxbehandlung bei Migräne in FrankfurtDas Injizieren des Botox dauert nicht lange und kann ambulant in unserer Praxis in Frankfurt durchgeführt werden. Ein positiver Nebeneffekt der Botoxbehandlung von Migräne können teilweise geliftete Gesichtszüge sein, da das injizierte Botox im Muskel zu einem Anheben führt. Der Patient ist direkt nach der Behandlung wieder gesellschaftsfähig und kann nach circa zwei Tagen auch wieder Sport betreiben. Nach der Behandlung durch Botox können kleine Blutergüsse oder Schwellungen an den Stellen entstehen, in die injiziert wurde. Solche Komplikationen sind natürliche Reaktionen des Körpers und unbedenklich. Jede Operation verläuft individuell, weswegen Ihnen nach ihrer Operation persönliche Anweisungen zur Nachversorgung mitgegeben werden. Unsere Migränebehandlung in Frankfurt wird in unserer modernen Praxisklinik mit zwei Operationsräumen und einem angeschlossenen Stationsbereich im Herzen der Stadt durchgeführt.

 

Migräne mit Botox behandeln: Kosten

Die Migränebehandlung durch Botox kann seit 2011 auch von Krankenkassen übernommen werden. Dafür müssen diese Kriterien erfüllt sein: Der Patient muss erwachsen sein und mindestens 15 Tage im Monat Kopfschmerzen haben, davon 8 Tage mit Migräne. Durch andere Behandlungen konnte der Patient keine Verbesserung erzielen. Der Patient darf nicht an chronischem Kopfschmerz durch Übergebrauch von Schmerzmitteln leiden. Vor der Behandlung durch Botox muss der Patient eine Medikamentenpause einlegen. Jedoch muss die Kostenübernahme der Botoxbehandlung im Einzelfall bewertet werden.

Individuelles Beratungsgespräch

Die hier gegebenen Informationen sind lediglich als Hilfe zum Verständnis für Sie zu verstehen. Jedoch kann ein persönliches, individuelles Beratungsgespräch dadurch nicht ersetzt werden. Es ist wichtig, dass der behandelnde Arzt die Wünsche und Nöte des Patienten verstehen und umsetzen kann. Vor einer Behandlung Ihrer Migräne durch Botox sollte, genau wie vor jeder anderen ärztlichen Behandlung, eine persönliche Untersuchung erfolgen, um mögliche Ursachen auszuschließen, die nicht durch Botox behandelbar sind.

In Ihrem individuellen Beratungsgespräch können die Methode der Migränebehandlung abgestimmt und dabei alle Vorteile und Risiken einer Behandlung besprochen werden, damit Sie bestmöglich über Ihre mögliche Behandlung informiert sind. Ein Vertrauensverhältnis zwischen Ihnen und uns ist wichtig, damit keine Missverständnisse und daraus folgende Komplikationen entstehen können. Der Patient sollte sich ohne Bedenken in die Hände des Arztes begeben können!

Sie können gleich hier einen persönlichen Beratungstermin in der Praxisklinik Dr. Radu in Frankfurt ausmachen (Schillerstr. 26, 60313 Frankfurt am Main).

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