Implantatwechsel in Frankfurt

Implantatwechsel in Frankfurt

 

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Implantatwechsel nach einer Brustvergrößerung in der Praxisklinik Dr. Radu in Frankfurt

Bei einem Implantatwechsel nach Brustvergrößerung werden die alten Implantate aus der Brust entfernt und ausgetauscht. Ist ein Implantat beschädigt, wird nur dieses ausgetauscht. Obwohl es heutzutage eine beinahe lebenslange Garantie auf die Haltbarkeit von Implantaten gegeben ist, kann es immer nötig werden, ein Brustimplantat auszutauschen. Gründe dafür könnten beispielsweise eine schmerzhafte Kapselfibrose sein. Als Kapselfibrose bezeichnet man eine harte Ausbildung einer Kapsel, die infolge von Brustvergrößerungen durch das Implantat entstehen kann. Eine Kapselfibrose beim Brustimplantat kann schmerzhaft sein und wird in der Regel operativ entfernt. Um jedes Implantat, das in den Körper eingesetzt wird, bildet der eigene Körper eine feine Hülle, die als Kapsel bezeichnet wird. Diese Kapsel ist im Normalfall nicht tastbar. Die Kapsel ist mit dem umliegenden Gewebe verwachsen und stellt sicher, dass das Implantat verwächst und seine Position nicht verändert wird. Als Kapselfibrose bezeichnet man die Verhärtung dieser zarten Kapsel, die Schmerzen und Verformungen mit sich bringen kann.

Die Gründe für einen Implantatwechsel nach Brustvergrößerung sind verschieden. Meistens wünschen die Patientinnen eine größere Brust, weil sie mit ihrer bisherigen noch nicht zufrieden sind. Diese zweite Brustvergrößerung gilt als eine der häufigsten Operationen in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie. Generell sollten Patientinnen davon ausgehen, dass Brustimplantate alle 10 bis 20 Jahre gewechselt werden. Dieser Wechsel ist in den meisten Fällen ästhetisch bedingt, da die vergrößerte Brust durch das zusätzliche Gewicht schneller beginnt, zu hängen.

Andere mögliche Gründe für den Wechsel der Implantate können sein:

  • Asymmetrie
  • Bewegung des Implantats wie Verschiebung/Rotation
  • Brustschmerzen
  • Infektion

Sofern jedoch keine akute Infektion oder eine ähnliche Gefährdung der Gesundheit nach einer Brustvergrößerung vorliegen, ist die Entfernung der Implantate oder der Wechsel der Brustimplantate in der Regel kein Notfall. Das bedeutet auch, dass die Patienten Zeit haben, sich ausführlich zu informieren und den Eingriff zu planen.

 

Wichtige Informationen zum Implantatwechsel auf einen Blick

OP-Dauer: 1,5-2,5 Stunden
Klinikaufenthalt: mehrere Stunden
bis 1-3 Nächte
Arbeits-/Gesellschaftsfähigkeit: Je nach Arbeitstätigkeit nach ca. 2 Wochen
Narkose: Vollnarkose
Nachbehandlung: Spezialverband, Fadenentfernung etappenweise nach 7 bis 14 Tagen, Narbenpflege, Tragen einengender Kleidung oder BH`s vermeiden

 

Kapselfibrose

Eine Kapselfibrose ist eine Verhärtung bzw. Verkapselung des Gewebes. Sie kann generell auf jede Brustvergrößerung oder Bruststraffung folgen, bei denen Brustimplantate eingesetzt wurden. Die Schwere der Kapselfibrose beim Brustimplantat kann bei jeder Patientin unterschiedlich ausfallen. Allgemein bezeichnet eine Kapselfibrose eine Immunreaktion des eigenen Körpers auf einen eingesetzten Fremdkörper wie Implantate. Der Körper reagiert, in dem er um den Fremdkörper herum Kapseln bildet. Diese können schmerzen und das Ergebnis der Brustoperation wird meist verformt oder verschoben. Eine Kapselfibrose kann zu jeder Zeit nach einer Brust-OP auftreten und beide Brüste oder auch nur eine betreffen.

Viele Patienten sind verunsichert, wenn sie nach der Brust-Operation Schmerzen oder Spannungen in der Brust bemerken und sorgen sich, dass es sich um eine Kapselfibrose handeln könnte. Es gibt Symptome für eine Kapselfibrose, die typischerweise vorkommen, wie zum Beispiel:

  • Schmerzen oder Spannungen im Brustbereich
  • Verformungen der Brust
  • Veränderungen des Implantates
  • Tastbare, verhärtete Kapseln
  • Asymmetrien der Brust
  • Faltenbildung

Die Kapselfibrose lässt sich nach Baker, dem erstschreibenden Chirurgen, in vier Stadien einteilen, die auch „Baker-Stufen“ genannt werden:

Baker 1: Eine leicht verhärtete Brust. Beim Abtasten der Brust spürt man die Verhärtung leicht. Schmerzen sind sehr selten. Baker-Stufe 1 bleibt meistens von der Patientin unbemerkt.

Baker 2: Die Verhärtungen sind stärker, die Brust ist gespannt. Leichte Schmerzen können auftreten.

Baker 3: Eine feste, harte Kapsel ist gebildet. Die Brust ist äußerlich deformiert, da die Haut sich zusammenzieht. Hier können starke Schmerzen auftreten.

Baker 4: Die Kapsel ist sehr hart und zusammengezogen. Das eingesetzte Implantat und die Brustform sind sichtbar deformiert. Bei leichten Berührungen kann die Brust stark schmerzen.

Bei einer Kapselfibrose, die den Schweregrad 3-4 aufweist, können die Beschwerden im Regelfall nur operativ behoben werden, so dass das Implantat komplett augetauscht wird. Nicht-operative Maßnahmen zur Behandlung einer Kapselfibrose nach einer Brustvergrößerung sind unter anderem professionelle Massagen oder eine Therapie mittels Ultraschall. Ist eine Operation vonnöten, wird meist die gesamte Kapsel und das zugehörige Implantat entfernt und ausgetauscht.

Vorbeugen einer Kapselfibrose

Eine Kapselfibrose kann nie wirklich ausgeschlossen werden: auch wenn in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie versucht wird, das Risiko einer Kapselfibrose auf einem Minimum zu halten. Allerdings ist in den letzten Jahren die Rate der Kapselfibrose-Fälle insgesamt gesunken. Viele Patientinnen fragen sich dennoch: Wie wahrscheinlich ist es, an einer Kapselfibrose zu erkranken, nachdem eine Brustvergrößerung vorgenommen wurde? Die Angaben zur Wahrscheinlichkeit variieren jedoch stark. Circa 15% der Frauen, die eine Brustvergrößerung hatten, hatten im ersten Jahr nach ihrer Operation Beschwerden im Bindegewebe.

Verlauf: Austausch eines Implantats

Selbstverständlich findet vor dem Implantatwechsel ein individuelles, persönliches Gespräch mit dem behandelnden Arzt statt. Der Hautschnitt wird unter der Brust in die Brustumschlagsfalte gesetzt, um die alten Implantate zu entfernen. Hierbei kann meist die alte Narbe als Zugang verwendet werden. Danach werden die neuen Implantate in die Brust eingesetzt. Im Falle einer Kapselfibrose wird ein Fibrosenschnitt gesetzt, um das Kapselgewebe einzuschneiden. So bekommt das Implantat wieder mehr Platz und die Kapselfibrose nach Brust-OP wird entfernt. Bei einer stark ausgeprägten Erschlaffung der Brust kann auch eine Bruststraffung angesetzt werden.

Der Brustimplantatwechsel gilt als erheblich aufwändiger als eine reguläre Brustvergrößerung. Die Risiken, die durch den Wechsel entstehen, sind beispielsweise eine erneute Kapselfibrose, Blutungen, Schmerzen und Schwellungen. In einem Beratungsgepräch werden wir selbstverständlich alle Risiken aber auch Erfolgschancen eines Brustimplantatwechsels mit Ihnen besprechen.

 

Verhalten nach der Operation

Implantatwechsel-Behandlung in FrankfurtGenerell gelten in der Zeit nach einem Brustimplantatwechsel dieselben Nachsorgeregeln wie nach einer regulären Brustvergrößerung. Vor allem viel Ruhe und Schonung sind wichtig, damit das Areal nach der Operation gut abheilen kann. Der Heilprozess dauert mehrere Wochen, wobei die Patientin nach 1-2 Wochen wieder gesellschaftsfähig sein kann. Blutergüsse, Schwellungen und Spannungsgefühle sind in den ersten Tagen nach der Operation als natürliche Reaktion des Körpers auf den Eingriff zu verstehen und sind nicht bedenklich. In den ersten Tagen nach dem Eingriff können leichte Schmerzmittel eingenommen werden. In der Regel sollte jedoch auf blutverdünnende Medikamente in den ersten zwei Wochen nach dem Eingriff verzichtet werden. Nach der Operation wird, wie bei der Brustvergrößerung ein BH mit einem speziellen Gurt angepasst. Der BH soll für circa sechs bis acht Wochen die Brust stützen. Der Gurt soll oberhalb der Brust für circa zwei Wochen getragen werden. Auch auf sportliche Aktivitäten sollte die Patientin für sechs Wochen verzichten.

Implantatwechsel Kosten

Die Kosten für den Wechsel von Brustimplantaten variieren je nach Aufwand und dem individuellen Befund. Der Ausgangsbefund kann je nach Patientin unterschiedlich ausfallen, was die möglichen Kosten eines Brustimplantatwechsel beeinflusst. Eine Planung der Kosten kann somit erst nach einer ausführlichen Untersuchung durch den behandelnden Arzt durchgeführt werden. Von einer Krankenkasse können die Kosten zum Teil nur dann übernommen werden, wenn es eine medizinische Indikation für die Entfernung der Implantate gibt. Jedoch gibt es bisher keinerlei gesetzliche Regelungen dahingehend.

Individuelle Beratung

Die hier gegebenen Informationen sind nur als Hilfe zum Verständnis für Sie als Patientin gegeben. Ein Beratungsgespräch kann dadurch nicht ersetzt werden. Es ist wichtig, dass der behandelnde Arzt das Anliegen des Patienten versteht und umsetzen kann. Vor einer Behandlung einer Kapselfibrose in Frankfurt sollte, genau wie vor jeder anderen ärztlichen Behandlung, eine persönliche Untersuchung erfolgen.
In einem ausführlichen Beratungsgespräch können die Methode und Umfang des Implantatwechsel auf Ihre Wünsche und Nöte abgestimmt und dabei alle Vorteile und Risiken einer Behandlung besprochen werden, damit Sie bestmöglich über Ihre Behandlung informiert sind. Ein Vertrauensverhältnis von Arzt-Patient ist wichtig, damit keine Missverständnisse entstehen können. Der Patient sollte sich ohne Bedenken in die Hände Ihres Arztes begeben können. Bitte nehmen Sie sich Zeit für Ihr persönliches Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt.

Sie können gleich hier einen persönlichen Beratungstermin in der Praxisklinik Dr. Radu in Frankfurt ausmachen (Schillerstr. 26, 60313 Frankfurt am Main).

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